Der Spieleabend unseres Vereins ist montags um 19.00 Uhr im Hotel Kuhn in der Weserstr. 27 in Beverungen. Wir freuen uns, neben den alten auch immer wieder neue Freunde des königlichen Spiels bei uns begrüßen zu können.
Nach zwei Spieltagen auf Platz eins der Schach-Bezirksliga! Wann hat es dies zum letzten Mal gegeben? Mit unserem 2. 5:3-Sieg im ersten Heimspiel gegen den Aufsteiger LSV Turm Lippstadt V haben wir jetzt 4:0 Punkte und 10 Brettpunkte. Diesmal konnten wir zu acht beginnen und gerieten durch die Niederlagen von Dr. Urlaub (Brett 5) und Klaus Timmermann (Brett 8) erstmal wieder in Rückstand. Doch den Rückstand glichen Günter Peters (Brett 4) und Wolfgang Gauding (Brett 6) mit ihren Siegen wieder aus. Nach dem Remis von Peter Stromberg (Brett 3) gewann Burkhard Otte (Brett 1) seine Partie, indem er durch ein Qualitätsopfer einen starken Königsangriff in Gang setzte, dem sein Gegner nicht standhalten konnte. Den entscheidenden Punkt zum Mannschaftserfolg zum 4,5: 2,5 holte dann Vasily Rusanov (Brett 7), der es wieder gekonnt verstand, nach einer ausgeglichenen Eröffnung seinen Gegner Schritt für Schritt zu überspielen. Danach einigte sich Karl Pecher (Brett 2) mit seinem Gegner in einer komplizierten Stellung auf remis, was zum 5.3-Endstand führte.
Der Saisonstart in die Saison 2011/12 ist diesmal recht gut gelungen, obwohl wir beim Auswärtsspiel in Delbrück nur zu siebt antreten konnten. Mit 5:3 konnte die dortige 2. Mannschaft besiegt werden, was erst gar nicht so aussah, da auch die Partie von Dr. Urlaub (Brett 5) kurz nach der Eröffnungsphase verloren ging. Vasily Rusanov (Brett 8) holte dann den ersten Punkt für unser Team. Wolfgang Gauding (Brett 6) schaffte mit einem Schwarzsieg den Ausgleich, nachdem Günter Peters (Brett 4) und Thorsten Vieth (Brett 7) jeweils remis gespielt hatten. Die Entscheidung über den Ausgang des Mannschaftskampfes musste nun an den beiden Spitzenbrettern fallen. Hier setzten sich Karl Pecher (Brett 2) und Burkhard Otte (Brett 1) im Endspiel durch, wobei ihre Gegner jeweils leicht vorteilhafte Stellungen ruinierten. Am 2. Brett verschlechterte der Delbrücker seine Stellung Zug um Zug und wickelte in ein verlorenes Bauernendspiel ab und am 1. Brett schlug der Gegner von Burkhard Otte ein Remisangebot aus und stellte bei seinen verzweifelten Gewinnversuchen einen Turm ein, was die sofortige Aufgabe des Delbrückers nach sich zog.
Die 6. Schach-Kreismeisterschaft des Kreises Höxter wurde vom 2. bis 4.9. in Beverungen ausgespielt. Leider fanden sich zum Turnierstart nur sieben Spieler ein. Unter diesen enttäuschenden Bedingungen einigten sich die Teilnehmer darauf, ein Rundenturnier auszutragen mit einer Stunde Bedenkzeit pro Partie und Spieler. Von den sieben Teilnehmern trat dann noch derjenige Teilnehmer von der Meisterschaft zurück, der in der 1. Runde das Freilos hatte, so dass nun die Meisterschaft zu sechst ausgetragen wurde.
Dietmar Schilling aus Steinheim sicherte sich dann erstmals den Kreismeistertitel mit 4 Punkten aus 5 Runden. Den 2. Platz belegte Jürgen Christmnann, ebenfalls von der SG Lippe Süd, mit 3,5 Punkten. Den dritten Platz erreichte der Vorjahressieger Viktor Boschmann mit drei Punkten, der in der letzten Runde das entscheidende Match gegen Dietmar Schilling verlor. Aus unserem Verein waren nur Burkhard Otte und Karl Pecher angetreten, was ebenfalls eine Enttäuschung darstellte, da es im Vorfeld mehrere Anmeldungen gab.
Die Tabelle und die Rundenergebnisse sind wie immer unter der Rubrik "Externe Turniere" nachzulesen.
Die Vereinsmeisterschaft neigt sich dem Ende zu und es sind nur noch wenig Partien nach zu holen. Hiermit sind alle, die noch die eine oder andere Partie spielen müssen, aufgerufen, dies endlich zu tun.
Mit einem 4:4 gegen Geseke II holten wir einen Punkt, während Lippspringe II mit 2,5:5,5 gegen SF Paderborn II verloren hat. Wenn man sich das Lippspringer Ergebnis ansieht, kann man sagen, dass sie wohl unbedingt auf dem vorletzten Platz kommen wollten (sie waren nur zu fünft angetreten), denn wenn ihre Erste den Abstieg aus der Verbandsklasse noch abwenden kann, bleiben sie in der Bezirksliga. Wenn ihre Erste absteigt, gehen beide Lippspringer Mannschaft eins runter, So haben sie verhindert, dass sich beide Mannschaften in der Bezirksliga gegenüber stehen, was wohl aufgrund der dünnen Spielerdecke ein Problem dargestellt hätte.
Aber zurück zu unserem Spiel: Unsere Gegner waren nur zu siebt, deshalb lagen wir gleich mit 1:0 in Führung. Diese Führung löste sich schnell in Rauch auf, weil Wolfgang Gauding (Brett 6) kurz nach der Eröffnung eine Figur einstellte. Günter Peters, der in der Eröffnung einen Bauern eingestellt hatte, rettete sich in ein Bauernendspiel, das er trotz Minusbauer Remis halten konnte. Thorsten Vieths Stellung an Brett 5 kollabierte, weil er einen Bauernstrum des Gegners zuließ. Nach der Niederlage von Karl Pecher (Brett 2), der gerade noch die Zeitkontrolle geschafft hatte und im 41. Zug patzte, indem er eine Springergabel übersah, die ihm seine Dame kostete, sah es nicht gut für uns. Einzig der Sieg von Vasily Rusanov (Brett 8) brachte uns wieder heran. Es wurde dann ein 4:4, weil Jan Meise (Brett 3) seinen ersten Saisonsieg landen konnte (Glückwunsch) und Philipp v. Detten (Brett 4) ein Remis erzielte. Dieses Mannschaftsunentschieden sorgte trotzdem für gute Laune, da man den Lippspringern einen Sieg, den sie jetzt zum Klassenerhalt bräuchten, gegen SF Paderborn 2000 II nicht zutraute. Letztlich mussten wir aber bis zum späten Abend warten, bis das Ergebnis aus Lippspringe im Internet abrufbar war.
Das Blitzturnier der Sollingschach-Vereingung am 1. Mai wurde von Heinz Butz (SG Holzminden) gewonnen. Bei 13 Teilnehmern erzielte er 10 Punkte und setzte sich knapp gegen Alexander Schmidt (SG SF Brakel/Bad Driburg)durch, der 9 Punkte holte und lange das Feld angeführt hatte. Dritter wurde der Remiskönig Thomas Meissner mit 7,5 Punkte und 6 Remisen aus 12 Partien. Die Dreiermannschaftswertung gewannen die Holzmindener knapp vor den Schachfreunden aus Brakel und Bad Driburg, die diesmal noch außerhalb der Sollingwertung spielten, was sich allerdings im nächsten Jahr ändern soll.
Mit einem deutlichen 6,5:1,5-Sieg gegen die stark ersatzgeschwächte 2. Mannschaft der SG Brakel/Bad Driburg haben wir einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht. Da aber die Lippspringer Zweite ein Punkt gegen den Blauen Springer Paderborn ergattern konnte, fällt erst am letzten Spieltag die Entscheidung, ob wir oder die Lippspringer die Klasse halten können. Wir haben die etwas bessere Ausgangssituation, weil wir 1,5 Brettpunkte mehr haben und am letzten Spieltag gegen den vermeintlich schwächeren Gegner spielen. Aber es bleibt also sehr spannend!
Die Heimmannschaft war nur zu siebt angetreten, so dass wir schon zu Beginn mit 1:0 führten. Das Spitzenbrett blieb unbesetzt. Wolfgang Gauding (Brett 5) und Günter Peters (Brett 7) gewannen ihre Partien schnell und sicher. Als Vasily Rusanov (Brett 8) in unklarer Stellung Remis anbot, das auch angenommen wurde, lagen wir mit 3,5:0,5 in Führung. In dieser Situation brachte der Sieg von Dr. Urlaub (Brett 6) die Entscheidung zu unseren Gunsten. Mit einem Bauerndurchbruch im Zentrum schaffte er Platz für seine glänzend positionierten Figuren, so dass er bald entscheidenden Materialvorteil erreichen konnte. Bald danach einigten sich Karl Pecher (Brett 2) und Jan Meise (Brett 3) mit ihren Gegnern auf Remis. Peter Stromberg (Brett 4) holte dann noch einen wichtigen Punkt für unser Brettpunktverhältnis, indem er am Königsflügel einen Angriff gekonnt zu Ende führte. Für die Schachfreunde aus Brakel und Bad Driburg bedeutet diese Niederlage der Abstieg in die Bezirksklasse. Hoffentlich werden wir ihnen dahin nicht folgen!
Am Sonntag, dem 13.3., verloren wir unser Heimspiel gegen den SK Delbrück II mit 3,5:4,5. Das Duell des Tabellenvorletzten gegen den Tabellenzweiten war lange Zeit völlig offen und leider wurde die Chance auf ein Mannschaftsunentschieden von unserer Seite nicht genutzt. So verbleiben wir vor dem Abstiegsendspiel gegen den Tabellenletzten, der SG Brakel/Bad Driburg II, am nächsten Spieltag am 3. April auf einem vermeintlichen Abstiegsplatz.
Die Niederlagen von Thorsten Vieth (Brett 5) und Vasily Rusanov (Brett 8) wurden von sicheren Siegen von Peter Stromberg (Brett 3) und Wolfgang Gauding (Brett 6) ausgeglichen. Beim Stand von 2:2 einigte sich Günter Peters (Brett 7) mit seinem Gegner auf Remis. Nachteilig für uns wirkte sich aus, dass die Partie am Spitzenbrett verloren ging. Burkhard Otte hatte in einer deutlich schlechteren Stellung noch auf die Zeitnot seines Gegners spekuliert, der diese aber souverän meisterte und dabei sogar entscheidenden materiellen Vorteil erzielte. Um diese Niederlage auszugleichen, brauchten wir noch einen Sieg aus den beiden laufenden Partien. Karl Pecher (Brett 2), der die ganze Partie über eine aktivere Stellung hatte, erreichte nur ein Remis, aber Jan Meise (Brett 3) verfügte über einen Mehrbauern in einem Leichtfigurenendspiel und besaß reale Gewinnchancen. Hier verfolgte er kurz vor der Zeitkontrolle bei ablaufender Bedenkzeit den falschen Plan, so dass sein Gegner die Stellung konsolidieren konnte und eine uneinnehmbare Remis-Festung aufbauen konnte. Jan Meises Gewinnversuche nach der Zeitkontrolle blieben daher erfolglos und er musste schweren Herzens ins Remis einwilligen, was die Mannschaftsniederlage besiegelte.
Am Sonntag, den 20.2.11, holten wir beim SV Soest ein 4:4-Unentschieden. Vor der Begegnung wären wir mit diesem Ergebnis sehr zufrieden gewesen, aber nach dem Spielverlauf wäre deutlich mehr drin gewesen, so dass wir eher einen Punkt verschekt haben als gewonnen. Also nun zum Spiel: Alle Partien waren heiß umkämpft und fast alle nahmen einen paradoxen Verlauf. Der Sieg von Günter Peters (Brett 7) ist davon ausgenommen. Er überspielte als Weißer seinen jugendlichen Gegner und schloss die Partie mit einem starken Angriff ab. Bei Wolfgang Gauding (Brett 5) nahmen dann die Kuriositäten ihren Anfang. Er hatte bei einem Minusbauern einen starken Angriff am Königsflügel und die Figuren des Gegners wirksam auf die Grundlinie zurück geworfen, als er einzügig einen Läufer einstellte und die Partie sofort aufgab. Dr. Urlaub (Brett 6) hatte im Mittelspiel eine Leichtfigur erobert, aber im Endspiel konnte er eine gegnerische Bauernwalze im Zentrum nicht stoppen, so dass er diese Partie verlor. Etwa zeitgleich gewann Vasily Rusanov (Brett 8), der erfolgreich einen zeitweiligen Minusbauern ausgleichen konnte und dann seine Initiative in eine erfolgreiche Endspielführung ummünzte. Burkhard Otte, der zeitweise sogar zwei Bauern hinten lag, opferte sogar noch eine Qualität, um den schwarzfeldrigen Läufer, den Bewacher der gegnerischen Königsstellung, aus dem Spiel zu nehmen. In einer wahren Opferorgie konnte sein Gegner das Matt nur durch Damenverlust abwenden. In einem Endspiel, in dem die weiße Dame den beiden schwarzen Türmen eindeutig überlegen war, überschritt der Soester Spitzenspieler die Zeit. Karl Pecher (Brett 2) verpaßte im Sizilianer mit Schwarz die stärkste Verteidigung und kam beim gegnerischen Königsangriff unter die Räder. Beim Stand von 3:3 überschlugen sich die Ereignisse. Thorsten Vieth, der sehr konzentriert gespielt hatte und zwei Leichtfiguren für einen Turm und zwei Bauern hatte, hatte für die letzten sieben Züge 12 Minuten Bedenkzeit auf der Uhr. Sein Gegner nur 18 Sekunden. Und jetzt darf man mal raten, wer die Partie durch Zeitüberschreitung verlor. Beim Stand von 3:4 holte Peter Stromberg durch ein schönes Springeropfer den Punkt zum Ausgleich, nachdem er anfangs schon materiell in Nachteil geraten war. So haben wir einen Punkt gewonnen und einen verloren.
Das Finale des Einmal-im-Leben-Pokals lautet:
Peter Stromberg - Burkhard Otte 0:1
Die zweite Runde des Einmal-im-Leben-Pokal:
Wolfgang Gauding - Burkhard Otte 0:1
Peter Stromberg - Kurt Hensel 1:0
Die Begegnung mit dem Spitzenreiter der Schachbezirksliga, dem SK KS Wewelsburg, ging am 23.1. mit 2,5:5,5 verloren. Als erster musste Jan Meise (Brett 3) in einer taktisch spannenden Partie die Segel streichen, da sein Gegner mit seinem Angriff eher zum Zuge kam. Dann folgten die Niederlagen von Peter Stromberg (Brett 4) und Wolfgang Gauding (Brett 5). Nach der Niederlage am Spitzenbrett von Burkhard Otte, der als Schwarzer gegen das passive London-System im Damenbauernspiel kein Konzept fand und dann peu á peu überspielt wurde, lagen wir mit 0:4 hinten. Da waren dann die beiden Remise von Dr. Urlaub (Brett 6) und Vasily Rusanov (Brett 8) zu wenig. Mit diesen beiden Unentschieden sicherten sich die Wewelsburger den Mannschaftssieg. Ergebniskorrektur waren dann nur noch der Schwarzsieg von Günter Peters (Brett 7) und das glückliche Remis von Karl Pecher (Brett 2), der mit zwei Minusbauern im Turmendspiel nur durch mehrere Unachtsamkeiten seines Gegners ins Unentschieden entschlüpfen konnte.
Die erste Runde des Einmal-im-Leben-Pokal sieht folgendermaßen aus:
Kurt Hensel - Horst Generlich 1:0
Burkhard Otte - Karl Pecher 1:0 KL
Wolfgang Gauding - Dr. Urlaub 1:0
Peter Stromberg - Thorsten Vieth 1:0
Diese Runde wurde am 3. und 11.1.11 gespielt. Die nächste Runde wird in den nächsten Tagen ausgelost und kann am 17. und 24.1. gespielt werden.
Am 19.12. hatten wir bei unserem Auswärtsspiel bei den SF Paderborn 2000 II nicht viel zu lachen. Mit 1:7 kassierten wir unsere bis dato höchste Saisonniederlage. Gegen die mit teilweise sehr talentierten Jugendspieler besetzte Mannschaft hatten wir nicht den Hauch einer Chance. Als erstes musste Jan Meise (Brett 3) gegen den deutschen Vizemeister in der Altersklasse U10 die Segel streichen. Dem jungen Gegner gelang es bilderbuchmäßig, einen Eröffnungsvorteil zu erzwingen und diesen zu verwerten. Die Partie an Brett 8 endete plötzlich und unerwartet, weil Klaus Timmermann eine sms erhielt. Shit happens!!! Dann stellte sich an Brett 5 heraus, dass zwei Bauern für eine geopferte Leichtfigur zu wenig Kompensation waren und Dr. Urlaub, dessen Angriff abgewehrt worden war, musste die Waffen strecken. Bei Burkhard Otte am Spitzenbrett gingen nach einem überraschenden Turmeinschlag auf b2 bei langrochiertem König die Lichter aus. Diesen Zug, der forciert zum Matt führte, schlug ein wie ein Blitz. Mit dem Remis von Thorsten Vieth (Brett 4) konnten wir den ersten Teilerfolg verbuchen. Beim Stand von 0,5:4,5 verlor Karl Pecher an Brett 2, der schon in einer wenig bekannten Eröffnung eine problematische Stellung erhielt. Die Position verschlechterte sich Stück für Stück bis zum finalen K.O. Bei den beiden letzten Partien sah es zeitweise ganz gut für uns aus. Aus den möglichen zwei Punkten, die das Ergebnis auf ein erträgliches Maß korrigiert hätten, wurde nur ein halber zum 1:7-Endstand, denn Vasily Rusanov (Brett 7) verlor seine Partie und Günter Peters, der in einer Verteidigungsstellung einen Mehrbauern hatte, holte nur ein Remis heraus. Diese deutliche Klatsche tut zwar weh, aber an diesem Sonntag trafen wir auf einen Gegner deutlich oberhalb unserer schachlichen Gewichtsklasse. Es bleibt zu hoffen, dass sich dies an den nächsten Spieltagen wieder ändern wird.
Am 28.11. konnten wir die ersten Punkte mit unserer Bezirksliga-Mannschaft unter Dach und Fach bringen. Mit 5:3 gewannen wir in Lippstadt gegen die dortige 4. Mannschaft. Und der erste Saisonsieg hätte noch um einiges höher ausfallen können, da wir ein paar halbe Punkte einfach liegen ließen
Als erstes gerieten wir durch die Niederlage von Wolfgang Gauding (Brett 5) in Rückstand.
Doch der Spielstand konnte dann umgehend zu unseren Gunsten gestaltet werden. Dr. Urlaub (Brett 6) und Burkhard Otte (Brett 1) gewannen sicher gegen sehr jugendliche Gegner. Vasily Rusanov (Brett 8), der durch ein kluges Bauernopfer einen starken Angriff auf den gegnerischen König einleiten konnte erhöhte auf 3:1. Jetzt begann die Serie der Partien, in denen für uns deutlich mehr drin war. Günter Peters (Brett 7) einigte sich mit seinem Gegner in besserer Stellung auf remis. Thorsten Vieth (Brett 4) besass eine Leichtfigur mehr. Er willigte wohl wegen seiner sehr unsicheren Königsstellung ins Unentschieden ein und Peter Stromberg, der ein sehr remisverdächtiges Läuferendspiel auf dem Brett hatte, verlor diese Stellung noch, so dass beim Stand von 4:3 für uns alle Augen auf Karl Pecher (Brett 2) gerichtet waren. In starker Zeitnot spielte er so ruhig seine 40 Züge herunter, dass einigen der Umstehenden schon der Angstschweiss auf der Stirne stand. Nachdem die Zeitnotphase glücklich beendet war, und Karl einen Turm und mehrere Bauern mehr auf dem Brett hatte, gab sein Gegner nicht auf, sondern spielte die Partie bis zum Matt weiter.
Mit diesem 5:3 haben wir die Rote Laterne in der Bezirksliga erstmals abgegeben und wir hoffen, dass uns dieses Ergebnis beim nächsten Mannschaftskampf am 19.12. in Paderborn positiven Auftrieb geben wird.
Das erste Heimspiel der Saison 2010/2011 am 14.11. ging mit 2,5:5,5 gegen SK Bad Lippspringe II verloren. Obwohl wir leicht ersatzgeschwächt angetreten waren, starteten wir insgesamt recht konzentriert in die Begegnung. An fast allen Brettern waren die Stellungen lange ausgeglichen, bis auf Brett 7, an dem Kurt Hensel eine Qualität verloren hatte, dafür aber mit weit vorgepreschten Bauern operieren konnte. Kurz vor der Zeitkontrolle gerieten wir dann aber deutlich in Rückstand. Kurt verlor seine Spiel genauso wie Klaus Timmermann (Brett 8) und Jan Meise (Brett 3). Burkhard Otte am Spitzenbrett, der in einer wechselvollen Partie zwischenzeitlich deutlich besser stand, überschätzte seine Angriffsmöglichkeiten und, nachdem sein Angriff abgewehrt worden war, schlug der gegnerische Königsangriff voll durch. Hier hätte ein rechtzeitiges Umschalten von Angriff auf Verteidigung vielleicht wenigstens noch das Remis retten können. Beim Stand von 0:4 bedeutete das Remis von Thorsten Vieth (Brett 5) dann die Mannschaftsniederlage. Das Gesamtergebnis konnte dann noch etwas freundlicher gestaltet werden durch die Remis von Peter Stromberg (Brett 4) und Karl Pecher (Brett 2) und den ersten Sieg eines Beverunger Spielers in dieser Saison, den Vasily Rusanov an Brett 6 erzielte.
Den Haverkamp 2010 hat Burkhard Otte gewonnen. Er besiegte Horst Generlich am 08.11. im Endspiel mit den weißen Steinen. Als nächster vereininterner Wettbewerb soll in diesem Jahr noch der Einmal-im-Leben-Pokal ausgespielt werden. Hier können wieder alle Vereinsmitglieder mitspielen, da im letzten Jahr ein neuer Pokal angeschafft werden musste. Nur Klaus Timmermann ist nicht startberechtigt, weil er diesen Pokal im letzten Jahr gewonnen hatte.
Das erste Spiel der Saison 2010/2011 wurde in Paderborn gegen die Zweite des SK Blauen Springers mit 1,5:6,5 verloren. Wir waren nur zu sechst angereist aufgrund der vielen urlaubsbedingten Ausfälle. Deshalb wurden das Spitzenbrett und Brett 7 freigelassen. Einen Sieg konnten wir nicht landen, aber Karl Pecher (Brett 2), Günter Peters (Brett 5) und Vasily Rusanov (Brett 6) erzielten ein Remis. Die Partien von Jan Meise (Brett 3), Philipp v. Detten (Brett 4) und Klaus Timmermann (Brett 8) gingen leider verloren. Zum Spiel ist noch zu sagen, dass eine im Vorfeld von uns angestrebte Verlegung des Termins auf den 3.10. nicht funktioniert hatte, da die Paderborner kaum Anstrengungen unternommen hatten, diese Spielverlegung zu bewerkstelligen.
Die Kreismeisterschaften wurden vom 27.- 29.8. in Brakel ausgespielt. Mit 16 Teilnehmern war diese Meisterschaft relativ gut besucht. Leider waren aus Beverungen nur Jan Meise und Burkhard Otte am Start. Neuer Kreismeister wurde Viktor Boschmann von der SG Brakel/ Bad Driburg. Der Spieler mit der höchsten DWZ erreichte als einziger 4 Punkte. Danach kamen vier Spieler auf 3,5 Punkte, wobei Alexander Schmidt die beste Buchholzwertung aufwies und Zweiter wurde vor Thomas Schäl aus Steinheim. Jens Lallensack, der in der letzten Runde den neuen Kreismeister an den Rand einer Niederlage brachte, landete auf den undankbaren 4. Platz. Fünfter wurde Burkhard Otte, der nach seiner Erstrundenniederlage gegen Jan Meise kaum noch Chancen auf eine erfolgreiche Verteidigung seines Titels aus dem Vorjahr hatte. Jan Meise, der aus drei Partien gute 1,5 Punkte erzielte, war am Samstag gesundheitlich schon angeschlagen und fiel am Sonntag gesundheitsbedingt ganz aus. Dies verhinderte ein deutlich besseres Abschneiden. Den Pokal für den besten Seniorenspieler gewann Rudolf Mühlenbein aus Steinheim mit 3 Punkten. Die Rundenergebnisse und die Abschlusstabelle sind unter der Rubrik "Externe Turniere" nachzulesen.
Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung gab es bei den Vorstandswahlen ein paar Um- und Neubesetzungen. Thorsten Vieth und Jan Meise tauschten ihre Vorstandsämter. Während Jan Meise nun Spielleiter des Vereins ist, wurde Thorsten Vieth zum neuen 2. Vorsitzenden gewählt. Thorben Neumann wurde zum neuen Jugendwart des Vereins gewählt. Wolfgang Gauding übernahm den Posten des Kassierers von Philipp v. Detten, der dieses Amt jahrelang zuverlässig ausgeübt hatte. Dafür auch nochmal auf diesem Wege herzlichen Dank!!! Zum Kassenprüfer wurde neben Kurt Hensel Peter Stromberg gewählt. Ein zentraler Punkt der Versammlung war die Ehrung der Sieger der vereinsinternen Wettbewerbe des Vorjahres. Burkhard Otte siegte bei der Vereinsmeisterschft 2009 vor Dr. Urlaub auf Platz 2 und Thorsten Vieth auf Platz 3. Thorben Neumann sicherte sich den Jugendpokal bei der Vereinsmeisterschaft. Den Haverkamp-Pokal gewann Vasily Rusanov. Klaus Timmermann, der krankheitsbedingt fehlte, holte den Einmal-im Leben-Pokal. Für das Jahr 2010 steht neben den üblichen Aktivitäten, wie Maiblitz-Turnier und ein Stand auf dem Blütenfest, wieder die Organisation und Durchführung der Schach-Kreismeisterschaften auf dem Programm, die diesmal wieder in Brakel durchgeführt werden sollen.